Tobias (34) aus Mönchengladbach hat keine Schwierigkeiten, Familienleben und Marathontraining unter einen Hut zu bringen: Seine Frau jagt ihn zum Laufen aus dem Haus.

WAS WAR DEIN SCHÖNSTES #DEINERSTERMARATHON-ERLEBNIS? GAB ES SITUATIONEN, IN DENEN DU DICH LIEBER ANDERS ENTSCHIEDEN HÄTTEST?

Das schönste Erlebnis war für mich die Leistungsdiagnostik in Köln. Es war das erste Mal, dass ich an so einer professionellen Diagnostik teilgenommen habe. Die Stimmung war super, alle hatten Spaß und man hat sich untereinander gepusht, um auch wirklich das Maximum aus sich herausholen zu können.

Es gab bisher nicht eine Situation, in der ich die Teilnahme bereut habe. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, an diesem Projekt teilzunehmen.

WIE HAT DEIN UMFELD AUF DEINE TEILNAHME REAGIERT?

Alle waren ganz begeistert und können es kaum abwarten, bis ich im April an den Start gehe. Alle unterstützen mich dabei. Meine Freunde aus unserer Gladbacher Laufgruppe haben sich unheimlich gefreut, dass ich gewonnen habe.

Besonders unterstützt mich meine Frau, die mich quasi schon immer aus dem Haus jagt, damit ich meine Trainingseinheiten auch absolviere.

WAS HAT SICH AN DEINEM TRAINING VERÄNDERT, SEITDEM DU DICH AUF DEN MARATHON VORBEREITEST?

Das Training hat sich insofern verändert, als dass es sich vielseitiger gestaltet. Ein Mix aus langen Läufen mit niedriger Intensität, Intervallen, Fahrtspielen und so weiter.

Zudem spielen auch Koordinationstraining und vor allem Gymnastik und Blackroll eine gewichtige Rolle.
Einmal in der Woche trainiere ich mit unserer Laufgruppe im Grenzlandstadion, was unheimlich viel Spaß macht.

Ansonsten hoffe ich, dass ich es zeitlich schaffe, bei den geplanten Lauftreffen unserer Marathon-Teilnehmer dabei zu sein.

WAS AN DER MARATHONVORBEREITUNG MACHT DIR AM MEISTEN UND WAS AM WENIGSTEN SPASS?

Die Abwechslung in den Einheiten macht Spaß und dass man sich zwischendurch auch mal richtig auspowert. Vor allen Dingen aber, dass man Fortschritte spürbar merkt.

Am wenigsten Spaß macht das Wetter mit Regen und Wind von vorne, was aber keine Ausrede ist. Wie gesagt, meine Frau passt auf.

WAS WÜRDEST DU SAGEN, IST FÜR DICH DAS WICHTIGSTE BEI DER MARATHONVORBEREITUNG?

Was genau das Wichtigste ist, ist schwer zu sagen. Ich denke nicht, dass man bestimmte Sachen herausheben kann. Aus meiner Sicht ist das Wichtigste, dass man ein gutes Gesamtkonzept hat.

Das fängt an beim Trainingsplan, geht weiter über eine gute Ausrüstung bis zum Trainer, der einen sowohl körperlich aber auch von Kopf her gut auf die Aufgaben vorbereitet und hilfreiche Tipps gibt. Gerade weil es auch der erste Marathon ist, finde ich das alles enorm wichtig und bin froh, dass ich mit Christoph vom Bunert Shop in Mönchengladbach einen hervorragenden Ansprechpartner habe, bei dem ich seit fast einem Jahr trainiere und enorme Fortschritte gemacht habe.