Nina (31) aus Düsseldorf hält ihren Trainingsplan lieber ein – schließlich will sie ihrem Trainer aus der Laufschule nicht zu viele Lücken erklären müssen.

WAS WAR DEIN SCHÖNSTES #DEINERSTERMARATHON-ERLEBNIS? GAB ES SITUATIONEN, IN DENEN DU DICH LIEBER ANDERS ENTSCHIEDEN HÄTTEST?

Inzwischen gab es sehr viele schöne Erlebnisse, besonders natürlich gemeinsame Läufe. Durch das Training für #DeinErsterMarathon habe ich in der Laufschule Düsseldorf neue Kontakte knüpfen können, so dass gerade die langen Läufe jetzt wirklich super nett sind.

Anders entschieden hätte ich mich nicht, obwohl ich sich auch schon das ein oder andere Mal über das Training geflucht habe.

WIE HAT DEIN UMFELD AUF DEINE TEILNAHME REAGIERT?

Alle haben sich natürlich mitgefreut, manche sogar mehr als ich, denn bei mir musste die Gewinnzusage erst mal sacken und ich musste mich erstmal überzeugen lassen, dass ich das schon schaffen kann. Einige haben auch gestaunt, dass ich mir einen Marathon tatsächlich vornehmen will.
Freunde, die das gleiche Ziel haben, sind auch ein bisschen neidisch. Sie unterstützen mich aber super beim Einhalten meines Plans, so dass sie im Grunde wahrscheinlich auch im April mitlaufen könnten.

WAS HAT SICH AN DEINEM TRAINING VERÄNDERT, SEITDEM DU DICH AUF DEN MARATHON VORBEREITEST?

Mein Training ist auf jeden Fall sehr viel umfangreicher und sehr viel konsequenter geworden. Auslassen von Laufeinheiten kommt kaum vor. Da hilft es mir schon sehr, einen vorgegebenen Plan zu haben und diesen auch alle vier Wochen bei meinem Coach wieder einreichen zu müssen. Da will ich natürlich nicht lauter Lücken haben. Es hat sich auch geändert, dass ich nicht einfach nur laufe, sondern nach bestimmten Geschwindigkeiten und Herzfrequenzen, und dass es auch mal Techniktraining oder Intervalle gibt. Das alles ist komplett Neuland für mich, macht aber großen Spaß.

Ich bin schon vor der Teilnahme selten alleine gelaufen, mit anderen macht es mir einfach Spaß. Durch die Teilnahme habe ich aber noch mehr Kontakte gefunden, mit denen ich laufen kann, das ist toll!
Schön ist auch, dass Kristina, eine weitere Teilnehmerin, auch aus Düsseldorf kommt und wir uns in der Laufschule sehen und austauschen können.

WAS AN DER MARATHONVORBEREITUNG MACHT DIR AM MEISTEN UND WAS AM WENIGSTEN SPASS?

Am meisten Spaß macht mir nach wie vor das „einfache“ Laufen. Gerne mag ich auch kürzere Distanzen, bei denen man mal ein bisschen schneller laufen kann. Das bewusst langsame Laufen fiel mir erst sehr schwer, geht jetzt aber inzwischen auch schon sehr gut.
Es fällt mir aber tatsächlich sehr schwer, das Stabilitätstraining in meinen Alltag zu integrieren, da mir das wirklich nicht besonders viel Spaß macht.

WAS WÜRDEST DU SAGEN, IST FÜR DICH DAS WICHTIGSTE BEI DER MARATHONVORBEREITUNG?

Das wichtigste für mich ist das kontinuierliche Training und das langsame Steigern der Distanzen und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse, die weiter anspornen. Ich hoffe, dass sich dadurch bis April das Gefühl einstellt, die Strecke wirklich bewältigen zu können.