Maren (29) vom Bunert Onlineshop koordiniert das Projekt #DeinErsterMarathon. Sie will sich in Rotterdam zum zweiten Mal den 42 Kilometern stellen und versucht bis dahin, sämtliche Sorgen bei den Gewinnern zu zerstreuen.

Wann hat dich das Lauffieber gepackt?

Lauffieber? Naja. Ich habe Anfang 2014 bei Null angefangen, konnte nicht mal einen einzigen Kilometer am Stück laufen und habe es verflucht. Und wie! Der Spaß am Ausdauersport kam erst über den Triathlon und vor allem durchs Rennradfahren.

Wo läufst du am liebsten?

Im Wald. Irgendwo dort, wo sonst keiner ist.

Wer begleitet dich bei deinen Läufen? Bist du eher im Rudel unterwegs oder als einsamer Wolf?

Beides. Vor allem bei Waldläufen bin ich am liebsten alleine unterwegs und genieße die Ruhe. Wenn der Schweinehund laut ist, helfen mir Verabredungen – und dann ist es auch egal, wie langweilig die Strecke ist, so lange man etwas zu bequatschen hat.

Was war bisher dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Tatsächlich war das kein Wettkampf, sondern das erste, was mir in den Sinn kommt, ist ein Lauf abends am Strand in Bergen aan Zee mit meinem Kollegen Lukas, der übrigens letztes Mal bei #DeinErsterMarathon teilgenommen hat. Wir sind erst im Dunkeln vor Ort angekommen und wollten eigentlich nur kurz spazieren. Es juckte uns dann aber so sehr in den Füßen, dass wir zurück zum Ferienhaus gerannt sind, uns umgezogen haben und spontan laufen gegangen sind. Am Strand, durch die Dunkelheit, gegen den Wind – das war echt großartig.

Was ist deine Motivation, bei #DeinErsterMarathon teilzunehmen? Warum ausgerechnet Marathon?

Für mich ist es ja nicht das erste Mal – meine Marathon-Premiere hatte ich 2017 zuhause in Düsseldorf. Schon beim Zieleinlauf war mir klar, dass ich das nochmal machen werde. Ein Marathon ist zwar eine schöne Herausforderung, aber sie ist nicht unerreichbar weit weg. Wenn man die Chance hat, einen zu laufen, sollte man das unbedingt machen!
Ich bin bei #DeinErsterMarathon hauptsächlich für die Kommunikation und Betreuung der Teilnehmer zuständig und finde es schön, jetzt auch selbst involviert zu sein. Außerdem war ich dieses Jahr in Rotterdam dabei und bin dort den Viertel-Marathon gelaufen – die Strecke und die Stimmung waren fantastisch. Ich freue mich drauf!

… und mal so unter uns: Wie nervös bist du?

Noch gar nicht. Ich habe ja den Vorteil, dass ich weiß, dass ich die Distanz laufen kann – aber natürlich darf man sich darauf nicht ausruhen. Ich habe mehr Respekt vor dem Training als am Ende vor dem Lauf an sich. Aber das mit der Nervosität wird sich spätestens im März ändern … Bis dahin gebe ich mir Mühe, unter den anderen Teilnehmern Ruhe zu verbreiten 😉