Jennifer (22) ist Studentin und kommt aus Mönchengladbach. Sie macht 5 – 6 mal die Woche sehr vielseitig Sport und ernährt sich seit zwei Jahren vegan. Mit einer Bestzeit von 51:06 auf zehn Kilometern, ist sie schon schnell unterwegs.

Wann hat dich das Lauffieber gepackt?

Puh, schwer zu sagen… das kam so nach und nach. Ich laufe nun aber schon seit zwei Jahren regelmäßig und seit einem Jahr mache ich Triathlon.

Wie bereitest du dich vor, um deinen Marathontraum zu erreichen?

Momentan laufe ich 1-mal die Woche eine Langdistanz, die ich nach und nach steigere. Unter der Woche 1-mal Lauftraining mit Intervallen verschiedener Intensität und Lauf ABC/Koordination. Zudem schwimme ich einmal pro Woche und mache einmal Woche Radtraining. Die restlichen Tage fülle ich auf mit Kraft- und Stabitraining, sowie weiteren Läufen kürzerer Distanz. Wie es halt hinkommt. So komme ich auf 5 bis 6 Trainingstage.
Ach ja & ich ernähre mich vegan. Schon seit fast 2 Jahren und ich könnte mir nichts mehr Anderes vorstellen! Auf meinen Speiseplan gehören frische, gesunde Lebensmittel mit viel Abwechslung. Und hier und da auch ein Stück Schokolade. 😛

Wo und wann läufst du am liebsten?

Entweder im Grenzlandstadion (beim Training), im Park oder an der Niers entlang. Am Wochenende laufe ich am liebsten morgens bzw. vormittags. Unter der Woche halt abends nach der Arbeit.

Wer begleitet dich bei deinen Läufen. Bist du Rudelläufer oder einsamer Wolf?

Mit der Zeit bin ich Rudelläufer geworden. Früher war ich immer alleine unterwegs. Mittlerweile habe ich aber eine tolle Trainingsgruppe und einen Laufpartner gefunden, der das gleiche Ziel verfolgt wie ich und auch ungefähr die gleichen Tempi/Distanz Vorstellungen hat. Vor allem bei den langen Läufen ist es mit Mehreren gleich viel angenehmer, wenn sich doch irgendwann mal der Schweinehund meldet und knurrt.

Was war dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Der Venloop dieses Jahr! Ich nahm relativ spontan teil. Die Stimmung war einfach genial und die Halbmarathon Distanz lief sich wie von alleine. Ich lief mit einer Zeit von 2 Stunden und 6 Minuten ins Ziel und war einfach nur überglücklich und motiviert.

Was bedeutet dir die Teilnahme an #DeinErsterMarathon?

Oh sehr viel! Für nächstes Jahr hatte ich ohnehin meinen ersten Marathon geplant. Mein Ziel mit anderen teilen zu können macht es umso besonderer und bringt mir sicherlich viel mehr Motivation im Training (vor allem über die ungemütlichen Wintertage… Da ich mein Trainingsplan immer selbst gestaltet habe, bin ich auch super gespannt was ich für Tipps bekommen werde und wie mein neuer Plan aussehen wird. Und ich freue mich natürlich auch über die Ausrüstung! Als Studentin konnte ich mir bisher immer nur das nötigste leisten.

…und mal so unter uns: Wie nervös bist du?

So richtig nervös bin ich jetzt noch nicht. Aber ich kenne mich! Sobald der Tag näher rücken wird und spääääätestens wenn ich an der Startlinie stehe wird mein Herz bubbern wie verrückt. Aber natürlich positiv!