Elke (45) aus Krefeld konnte den Trainingsplan bisher fast pausenlos einhalten und freut sich über die kontinuierliche Leistungssteigerung.

WAS WAR DEIN SCHÖNSTES #DEINERSTERMARATHON-ERLEBNIS? GAB ES SITUATIONEN, IN DENEN DU DICH LIEBER ANDERS ENTSCHIEDEN HÄTTEST?

Es gibt eigentlich kein einzelnes schönstes Erlebnis, es ist eine Vielzahl toller Erlebnisse. Zum Beispiel der Austausch mit anderen Läufern, die gegenseitige Motivation, das gemeinschaftliche Laufen und natürlich die Leistungssteigerung. Wenn ich es allerdings auf ein Erlebnis runterbrechen müsste, war es mein erster 10-km-Wettkampf in einer Zeit von 54:36 Minuten, von der ich vorher nicht zu träumen gewagt hätte.

WIE HAT DEIN UMFELD AUF DEINE TEILNAHME REAGIERT?

Da mein Mann Eishockeytrainer ist und mein Sohn bis zu Beginn seiner Ausbildung Leistungssport betrieben hat, nimmt Sport bei uns einen sehr hohen Stellenwert ein. Meine Familie war total begeistert, dass auch ich jetzt ein sportliches Ziel vor Augen habe und unterstützt mich, wo sie nur kann.
Mein Freundeskreis, der überwiegend aus Nichtläufern besteht, findet mein Vorhaben auch gut, kann sich aber nicht wirklich vorstellen, was ein Marathon dem Körper abverlangt.

WAS HAT SICH AN DEINEM TRAINING VERÄNDERT, SEITDEM DU DICH AUF DEN MARATHON VORBEREITEST?

Mein Training hat sich komplett verändert. Vor meiner Teilnahme an #DeinErsterMarathon habe ich fünfmal die Woche im Fitnessstudio trainiert und habe höchstens eine Cardioeinheit gemacht. Jetzt laufe ich vier- bis fünfmal die Woche mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Distanzen.
Ich bin in verschiedenen Laufgruppen und schließe mich, wenn es vom Trainingsplan her passt, sehr gerne zu gemeinschaftlichen Läufen an.

WAS AN DER MARATHONVORBEREITUNG MACHT DIR AM MEISTEN UND WAS AM WENIGSTEN SPASS?

Am meisten Spaß macht mir das wöchentliche Intervall-Bahntraining mit Jörg Giesen von Laufsport Bunert Krefeld. Da in unserer Trainingsgruppe verschiedene Leistungsniveaus vorhanden sind, entwickelt man den Ehrgeiz, mit den Besseren mitzuhalten und an seine Grenzen zu gehen. Durch dieses Training haben sich meine Laufzeiten stark verbessert und mein Laufstil wird auch besser.

WAS WÜRDEST DU SAGEN, IST FÜR DICH DAS WICHTIGSTE BEI DER MARATHONVORBEREITUNG?

Das wichtigste bei der Vorbereitung ist es, auf seinen Körper zu hören. Da ich diese Belastung nicht gewöhnt bin, muss ich Signale ernst nehmen und eventuell auch mal eine Trainingseinheit ausfallen lassen, um Verletzungen vorzubeugen – was glücklicherweise erst einmal vorkam. So konnte ich die bisher 13 Wochen Trainingsplan ohne Verletzungen und Krankheit durchziehen und bin guter Hoffnung, dass das auch so bleibt.