Carolin (34) aus Düsseldorf wurde erst einmal für verrückt erklärt, weil sie einen Marathon laufen möchte. Sie ist die einzige Läuferin in ihrem Freundeskreis, aber freut sich auf die Herausforderung.

Wann hat dich das Lauffieber gepackt?

Das Lauffieber hat mich vor etwa zwei Jahren gepackt. Leider wurde ich gleich mit Kniebeschwerden ausgebremst. Also bin ich zum Arzt und als erstes wurde mir diese Frage gestellt: „Laufen Sie?“ – „Ja.“ – „Wie alt sind Ihre Schuhe?“ Ich musste überlegen … Meine Ärztin sagte mir, dass ich neue Laufschuhe benötige. Und so landete ich bei Bunert Düsseldorf.

Wo läufst du am liebsten?

Am liebsten laufe ich im Grünen: Im Wald, um den See oder auch gerne am Strand – wenn die Möglichkeit da ist.

Wer begleitet dich bei deinen Läufen? Bist du eher im Rudel unterwegs oder als einsamer Wolf?

Leider habe ich keine Läufer in meinem Freundeskreis und so bleibt mir nichts anderes übrig, als alleine zu Laufen. Mittlerweile stört mich das aber auch nicht mehr, nur im Dunkeln fühle ich mich alleine nicht wirklich sicher.

Was war bisher dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Ich war vor zwei Jahren auf Sri Lanka. Hier bin ich jeden Morgen mit Sonnenaufgang am Strand barfuß Laufen gegangen. Es war traumhaft.

Was ist deine Motivation, bei #DeinErsterMarathon teilzunehmen? Warum ausgerechnet Marathon?

Ich bin ehrlich, ich habe mich gar nicht so sehr damit auseinandergesetzt. Ich bin durch Zufall auf das Projekt gestoßen und habe mich angemeldet, weil ich es toll finde, eine neue Herausforderung zu haben.

Wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass du dabei bist?

Ich war total aufgeregt, weil ich nie damit gerechnet habe, zu gewinnen. Ich habe eher selten Glück 😉 Als erstes habe ich ganz nervös und voller Freude meine Schwester angerufen und sie meinte: „Du hast einen Knall, einen Marathon zu laufen!“ Das war die tatsächlich die überwiegende Reaktion, die ich erhalten habe. Aber jetzt erst recht!

… und mal so unter uns: Wie nervös bist du?

Aktuell geht es wieder. Manchmal kommt eher das Gefühl auf, es nicht zu schaffen. Total verrückt, da wir genug Zeit haben, uns darauf vorzubereiten.