Ich bin immer noch total geflasht vom Marathon-Sonntag. Hätte mir jemand am Anfang meiner Laufkarriere gesagt, dass ich mal einen Marathon laufe, dann hätte ich nur müde gegrinst. Nach jedem halben habe ich immer nur gedacht: Das ganze jetzt noch mal? Niemals.

Aber in Rotterdam war mir nach 21 Kilometern klar: Das Ding bringe ich zu Ende. Da wusste ich allerdings auch schon, dass ich mich von meinem Ziel unter 5 Stunden verabschieden musste. Ja, ich bin nicht schnell gewesen, aber ich weiß jetzt, dass ich lange laufen kann und ich kann beißen. Aufgeben kam nicht in Frage. Und man muss ja auch noch Ziele haben – somit wäre die Frage nach einem zweiten Marathon auch geklärt. Stockholm nächstes Jahr soll es werden.

In der Trainingsvorbereitung habe ich schon gemerkt, dass es hart wird, man doch auf einiges verzichten und auch viele Rückschläge einstecken muss. Einiges mache ich beim nächsten Mal auch anders, aus Erfahrungen lernt man halt. Ich werde mir ein wenig Druck rausnehmen.

Ganz wichtig für so ein Projekt ist, dass man Menschen an seiner Seite hat, die kompromisslos alles mit einem durchziehen. Danke an dieser Stelle an meinen Mann und Frauki, die immer ein Ohr, zwei Beine und Motivation für mich hatten in der ganzen Zeit. #weneverrunalone

Und ein fettes DANKE auch an bunert Dortmund, New Balance und laufen.de, die es mir ermöglicht haben, meinen ersten Marathon mit so vielen tollen Leuten erleben zu dürfen.