Der absolute Wahnsinn! Mit 22 Läuferinnen und Läufern sind wir nach Rotterdam gefahren – und 22 Finisher sind ins Ziel gelaufen. Super! Dabei waren die Bedingungen alles andere als einfach: Rotterdam hat uns mit blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 24° empfangen. Wunderschönes Wetter für die Zuschauer – und eine echte Härteprüfung für die Läufer. Wie es ihnen auf der Strecke ergangen ist, erzählen sie am besten selbst:

André: „Während des Marathons waren die Gedanken schon sehr häufig bei der Distanz. Ständig, immer wieder, der Gedanke: „Boah, ist das noch weit!“ Und als es nicht mehr weit war, schmerzten die Beine und wollten nicht mehr …“ Hier geht’s zu Andrés Rückblick.

Anke: „Das war schon alles sehr überwältigend! Die Stimmung war so mega in Rotterdam und hat mich über den einen oder anderen Kilometer hinweggebracht. Ein echt tolles Erlebnis, das im Zieleinlauf seinen Höhepunkt hatte!“ Lies hier den ganzen Bericht von Anke.

Astrid: „Hätte mir jemand am Anfang meiner Laufkarriere gesagt, dass ich mal einen Marathon laufe, dann hätte ich nur müde gegrinst. Nach jedem halben habe ich immer nur gedacht: Das ganze jetzt noch mal? Niemals. Aber in Rotterdam war mir nach 21 Kilometern klar: Das Ding bringe ich zu Ende.“ Hier geht’s zu Astrids Bericht über die Marathonvorbereitung, das Rennen und die Planung für die Zukunft.

Eva: „Die Stimmung war so grandios, dass der Gedanke ans Aufgeben bei mir keine Sekunde da war! Ich wünsche jedem Läufer diese einmalige Erfahrung und dieses unbeschreibliche Gefühl, es geschafft zu haben.“ Hier geht’s zum Interview nach dem Finish mit Eva.

Jennifer: „Der Marathon war für mich etwas ganz Besonderes. Obwohl ich drei Wochen vorher noch von einer schweren Erkältung runtergezogen wurde, war meine Tagesform einfach wunderbar und mein Kopf frei. Rotterdam ist eine wunderschöne Stadt und die Menschen haben mich vor allem auf den letzten Kilometern ins Ziel getragen.“ Hier findest du den Bericht von Jennifer.

Jens: „Bei mir war noch beim Start völlig unklar, ob ich überhaupt einen Kilometer laufen konnte, schließlich war der Muskelfaserriss in meiner Wade noch nicht verheilt. Gut getaped ging ich an den Start und spürte glücklicherweise nichts. Nach wenigen Kilometern hatte ich Vertrauen in das lädierte Bein und war mir sicher, dass ich finishen werde – aufgeben ist für mich niemals eine Option. Nicht gedacht hätte ich allerdings, dass es so anstrengend werden würde.“ Lies hier die Marathongeschichte von Jens.

Kristina: „Bei Kilometer 25-28 war ich echt der festen Überzeugung, dass ich es nicht schaffen werde und wollte abbrechen. Irgendwie habe ich es dann aber noch einmal probiert und letztendlich ja auch geschafft … wie, das weiß ich nicht. Ich bin einfach wieder gelaufen.“ Hier geht’s zu Kristinas turbulentem Bericht.

Marco: „Immer wenn ich mal wieder ein paar Schritte gehen wollte, gab es aus dem Publikum Rufe wie „Nicht aufgeben, Marco, du schaffst das!“ oder „Go, Marco, go!“ Das hat natürlich unheimlich geholfen. Das Publikum war der Hammer, jeder Läufer hat eine riesige Unterstützung erfahren. Danke an eine Million Zuschauer, die bestimmt nicht nur mir geholfen haben, ins Ziel zu kommen!“ Hier kannst du die ganze Geschichte von Marcos Lauf nachlesen.

Nadine: „Zwischen Kilometer 25 und 35 wurde es sehr hart für mich, da musste ich zwischendurch immer wieder gehen. Für diese Situation hatte ich mir im Vorfeld schon was überlegt: Ich habe mir Namen von Menschen auf den Arm geschrieben, die mir etwas bedeuten. Familie, Menschen die mich inspirieren, verletzte Läufer, die momentan nicht so können wie sie wollen, meinen Trainer. Zehn Namen, und für jeden bin ich einen Kilometer gelaufen.“ Hier geht’s zu Nadines Bericht.

Nina: „Auch wenn ich mir sicher war, dass ich den Marathon beenden würde, wurde es nach hinten raus echt hart. Ich bin das Rennen zu schnell angegangen (tut mir leid Coach 😉 ), hatte damit aber eigentlich schon gerechnet. Es war eine großartige Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.“ Lies Ninas gesamtes Fazit hier.

Philipp: „Bei Kilometer 37 habe ich mir geschworen, nie wieder laufen zu gehen. Mit ein paar Tagen Abstand sieht die Welt schon wieder ein bisschen anders aus und ich kann mir durchaus vorstellen, irgendwann nochmal einen Marathon zu laufen …“ Hier geht’s zum Interview mit Philipp.

Steffi: „Die Stimmung am Streckenrand war einfach gigantisch! Kinderhände abklatschen, bei Steffi-Rufen zurückwinken. Auf die Skyline zulaufen, der tolle blaue Himmel, der glitzernde Fluss. Wahnsinn! Der Straßenrand voll mit jubelnden und feiernden Menschen. Die Beine bis Kilometer 30 locker, das Herz und der Kopf frei! Irre! Gänsehaut!“ Mehr Schwärmerei über Rotterdam von Steffi ist hier zu finden.

Tina: „Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich das Ding mit meinem Freund zu Ende laufe. Bei Kilometer 32 schaute er zu mir rüber und sagte: „Jetzt laufen wir auch zu Ende.“ Das Gefühl, nach 42,195 Kilometern über die Ziellinie zu laufen, war unbeschreiblich.“ Hier kannst du das Interview mit Tina lesen.

Tobias: „Dass ich finishen werde, war mir wegen Schmerzen in den Knien erst nach der 40-Kilometer-Marke klar. Da dachte ich: „Ok, jetzt ist es fast geschafft. Scheiß auf Schmerzen. Zur Not kriechst du über die Ziellinie aber du kommst da drüber!“ Hier geht‘s zur Marathongeschichte von Tobias.

Tom: „Rückblickend war der Schritt zur Anmeldung bei #DeinErsterMarathon ein echter Glücksgriff, den ich niemals bereuen, sondern jederzeit wieder machen würde. Die Kameradschaft unter den Läufern ist enorm, vor allem auf der Marathonstrecke. Jeder weiß, welche Schmerzen der andere möglicherweise hat und welche Kraftanstrengung notwendig ist, um eine solche lange Etappe zu bewältigen.“ Lies hier Toms Bericht von seinem ersten Marathon.

Wir sind beeindruckt und stolz auf unsere Finisher – und fühlen genauso mit denjenigen, die das Training absolviert haben und dann verletzungsbedingt leider nicht starten konnten. Wir wünschen euch eine gute Genesung und zusammen mit euren Trainern der bunert Standorte eine erfolgreiche Rückkehr ins Lauftraining!

Wer nun Lust bekommen hat, sich selbst dem Projekt #DeinErsterMarathon zu stellen: Es gibt eine Wiederholung! Genauere Infos zur Bewerbung findet ihr bald hier auf der Website. Wir halten euch auch auf Facebook auf dem Laufenden. Bis dahin: Gute Beine beim Training!